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Großgeräte gemeinsam nutzen

In einem Beitrag für die „DUZ“ beschäftigt sich Dr. Ingeborg Lasser, Senior Consultant bei CHE Consult, mit der profilbildenden und nachhaltigen Nutzung von Großgeräten.

Forschungsbezogene Großgeräte und Technologieplattformen tragen laut der Autorin immens zur Profilbildung und zur Umsetzung der allgemeinen Forschungsstrategie an Hochschulen bei – sofern transparente Zugangsmöglichkeiten und eine effektive Organisation der Forschungs- und Betriebsabläufe gewährleistet sind. Sie sind die Basis für dauerhaft herausragende Forschungsqualität.

Um eine effiziente und wirkungsvolle Nutzung von Laboren und Technologien sicherzustellen, eigne sich beispielsweise die Organisationsform der „Core Facility“: Der Betrieb wird zentral organisiert und die Core Facility kann von Forschenden unterschiedlicher Bereiche gebucht und genutzt werden. Die potenziellen Vorteile lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: finanzielle Vorteile, positive Wirkung auf die Forschungsqualität und -quantität und die Stärkung vielfältiger Communities.

Hemmt das Hochschulrecht die Digitalisierung von Studium und Lehre?

Eine neue Studie von CHE Consult untersucht Auswirkungen gesetzlicher Regelungen auf die Digitalisierung von Studium und Lehre und gibt Empfehlungen für Politik und Hochschulen. 

Hochschulrechtliche Rahmenbedingungen, insbesondere auf Landesebene, haben einen erheblichen Einfluss auf die Gestaltung der Hochschullehre, was besonders während der Corona-Pandemie deutlich wurde. Obwohl sie auf Entwicklungen reagieren und Rahmenbedingungen schaffen, werden bundes- und landesrechtliche Regelungen jedoch auch als Einschränkung des Handlungsspielraums bei der Digitalisierung von Studium und Lehre wahrgenommen. CHE Consult hat im Auftrag des Hochschulforums Digitalisierung einen genauen Blick auf Gesetzestexte und Verordnungen geworfen und untersucht, inwiefern diese die Gestaltung von digitaler und digital-gestützter Lehre behindern.

Die Studie betrachtet die Bereiche Datenschutz, Urheberrecht, Prüfungsrecht sowie Lehrverpflichtungs- (LVVO) und Kapazitätsverordnung (KapVO). Die Autor*innen ordnen ein, ob und inwiefern diese von Hochschulleitungen wahrgenommenen Hemmnisse den tatsächlichen rechtlichen Rahmenbedingungen entsprechen. Sie kommen zu dem Schluss, dass die Gesetze und Verordnungen zwar verbesserungswürdig sind, den Handlungsspielraum der Hochschulen für die Digitalisierung von Studium und Lehre aber nicht einschränken. Auf Grundlage von Good Practices identifizieren sie schließlich Verbesserungsvorschläge für die Politik und formulieren Handlungsempfehlungen an die Hochschulen, um den eigenen Handlungsspielraum besser zu nutzen.

Veranstaltung zum Betrieb von Großgeräten und Laboren

CHE Consult organisiert am 16. Mai 2024 am GLS Campus Berlin die Präsenzveranstaltung „Großgeräte/Labore gemeinsam nutzen und effizient betreiben: Wie geht das?“ Die Veranstaltung richtet sich an Personen in der Wissenschaft und in den wissenschaftsunterstützenden Bereichen, die mit der Planung, dem Aufbau und dem Betrieb von hochwertiger Forschungsinfrastruktur befasst sind. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Richtlinie für externe Evaluierung der Universitätsverwaltung

CHE Consult hat gemeinsam mit der Universität für Weiterbildung Krems eine Richtline zur externen Evaluierung der Universitätsverwaltung erarbeitet.

Gemäß dem österreichischen Universitätsgesetz verfügen die Universitäten des Landes über ein eigenes Qualitätsmanagementsystem im Sinne der Qualitäts- und Leistungssicherung. Die externe Evaluierung ist ein Teil dieses Systems.

Die Richtlinie für die Evaluierung der Universitätsverwaltung der Universität für Weiterbildung Krems wurde im Rahmen eines Beratungsauftrags entwickelt. Das Evaluierungsverfahren selbst sollte sich durch ein innovatives, zielorientiertes und gleichwohl möglichst bewährtes Vorgehen mit hohem Selbststeuerungsanteil auszeichnen.

Um Ansätze und realisierbare Schwerpunkte für die Richtlinie zu definieren, fand eine intensive und kontinuierliche Abstimmung zwischen Jens Engelke und Laura Wallor von CHE Consult sowie Dr. Elisabeth Kübler-Berghammer, Leiterin der Stabsstelle für Qualitätsmanagement und Qualitätsentwicklung an der Universität für Weiterbildung Krems, statt. Darüber hinaus führten Jens Engelke und Laura Wallor Fokusgespräche mit zwölf Führungskräften aus der Universitätsverwaltung und unternahmen Benchmark-Vergleiche. Anschließend erarbeiteten sie einen Richtlinien-Entwurf, der nach einer Feedbackschleife mit dem Rektorat finalisiert und diesem zur Beschlussfassung vorgelegt wurde. Die Richtlinie berücksichtigt die universitätsinternen Interessen, erfüllt die rechtlichen Formalanforderungen und schafft darüber hinaus einen nachweisbaren Mehrwert für die Universität.

„Die präzise Auftragsklärung war in diesem Projekt ein Schlüsselfaktor für eine zielführende Richtlinienkonzeptionierung. Zudem bleibt uns das Projekt fachlich-inhaltlich sowie auch bezüglich der Kooperation mit der Universität als äußerst positiv in Erinnerung“, so Jens Engelke. Dr. Elisabeth Kübler-Berghammer fasst die Zusammenarbeit mit CHE Consult wie folgt zusammen: „In mehreren konstruktiven Gesprächen klärten wir mit CHE Consult unsere Ziele und Anforderungen. CHE Consult schlug Ansätze vor, die sich bei vergleichbaren Vorhaben international bewährt hatten, ließ aber stets genug Raum für die Rahmenbedingungen unserer Universität.“

Strategien zum Umgang mit sinkenden Studierendenzahlen

Anfang November hat CHE Consult in der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und in der Hochschule Hamm-Lippstadt zwei Tagungen mit dem Thema „Sinkende Studierendenzahlen – nur eine Frage des Marketings?“ erfolgreich durchgeführt. 

Anlass, diese Tagungen zu veranstalten, war die Entwicklung der Studierendenzahlen in den letzten zehn Jahren. Nachdem Hochschulen lange von steigenden Zahlen profitiert haben, deuten der demografische Wandel und der prognostizierte Bevölkerungsrückgang mittlerweile eine Bewegung in die entgegengesetzte Richtung an: Mehr Hochschulen und Studiengänge konkurrieren um weniger Studieninteressierte.

Auf den Tagungen haben die Teilnehmenden in moderierten Workshops unterschiedliche Strategien entwickelt, mit denen Hochschulen dieser Herausforderung begegnen können. Bearbeitet wurden anhand von Use Cases Möglichkeiten des Hochschulmarketings, die Weiterentwicklung von Studiengangsangeboten und -formaten sowie das Thema Internationalisierung.

Darüber hinaus haben erfahrene Expert*innen Einblicke in ihre Projekte und Lösungsansätze gegeben. In Magdeburg stellte Dr. Andreas Hoeschen, Leiter des Bereichs Internationalisierungsprogramme für deutsche Hochschulen beim DAAD, Initiativen zur Gewinnung internationaler Fachkräfte vor. In Hamm berichtete Christiane Holz, Manager of Study Program Informatics an der Fonty Hogeschool Techniek en Logistiek über Besonderheiten und Erfolgsfaktoren des niederländischen Hochschulsystems. Ziel des Tagungsteams war es, methodische Herangehensweisen zu vermitteln und einen hilfreichen Erfahrungs- und Wissensaustausch zu fördern.

Zwei Tagungen zum Thema „Sinkende Studierendenzahlen“

CHE Consult richtet an zwei Hochschulen jeweils eine Tagung zu der Bedeutung sinkender Studierendenzahlen für Universitäten und Fachhochschulen (HAW) aus: Am 2. und 3. November 2023 in Magdeburg und am 7. und 8. November 2023 in Hamm-Lippstadt.

Nachdem wir mit unseren Online-Dialogen „Herausforderung sinkender Studierendenzahlen – Nur eine Frage des Marketings?“ im Juli 2023 auf ein überragendes Interesse gestoßen sind, organisieren wir an zwei Hochschulen jeweils eine Tagung, um gemeinsam mit Universitäten und Fachhochschulen (HAW) dieses Thema zu diskutieren und Strategien zu entwickeln: Am 2. und 3. November 2023 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und am 7. und 8. November 2023 an der Hochschule Hamm-Lippstadt.

Sie können sich ab sofort hier für die Tagung in Magdeburg und hier für die Tagung in Hamm-Lippstadt anmelden.

Wirksame Strategien zur Konfliktlösung im Team

In einem Beitrag für die Zeitschrift „Wissenschaftsmanagement“ stellt Jens Engelke, Principal Consultant bei CHE Consult, zwei Instrumente aus dem Konfliktmanagement als Bestandteile eines anwendungsorientierten Leitfadens für Führungskräfte vor: Das proaktive Arbeitsklima-Feedback sowie Gespräche zur Konfliktlösung zwischen zwei Mitarbeiter*innen.

Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen sind sehr heterogene Organisationen. Immer da, wo Menschen mit unterschiedlichen Persönlichkeitsmerkmalen, Arbeitsweisen und teilweise auch verschiedenen Zielen zusammenarbeiten, wird es nahezu unvermeidlich zu Konflikten kommen. Führungskräfte sollten sich laut des Autors darüber im Klaren sein. Auch, wenn es für Konflikte zahlreiche unterschiedliche Ursachen geben kann, lassen sich im Wesentlichen drei Hauptursachen identifizieren: unzureichende Kommunikation, divergierende Interessen sowie unzureichende Konvergenz auf zwischenmenschlicher Ebene.

Eine Führungskraft ist nicht allein für die Erreichung von Team-, Abteilungs- oder Projektzielen verantwortlich, sondern auch für die Förderung eines positiven Arbeitsumfelds und einer guten Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeiter*innen. Sie sollte Konflikte im eigenen Verantwortungsbereich bewusst wahrnehmen, frühzeitig intervenieren und geeignete Strategien zur Konfliktlösung anwenden.

 

Kompetenzorientierung in den Ingenieurwissenschaften

In einem Beitrag für die Zeitschrift „Wissenschaftsmanagement“ stellt Frau Prof. Dr. Birgit Baum, Associate Consultant bei CHE Consult, einen Weg zu einer effizienten und effektiven Verankerung der Kompetenzorientierung in den Ingenieurwissenschaften dar.

In ihrem Artikel beschreibt Birgit Baum die historische Entwicklung der Kompetenzorientierung in der deutschen Hochschullehre anhand einiger Meilensteine und der geänderten Anforderungen an die Hochschullehre im Zuge des Bologna-Prozesses. Anschließend beleuchtet sie die aktuelle Situation in den Ingenieurwissenschaften und stellt gängige Unterstützungsangebote für die kompetenzorientierte Lehre an deutschen Hochschulen vor.

Abschließend erläutert sie eine fünfgliedrige Vorgehensweise für die Ingenieurwissenschaften, die Akzeptanz erzielt und so eine nachhaltige Verankerung der Kompetenzorientierung bewirken kann.

Jetzt anmelden! 6. Online-Dialog II

CHE Consult organisiert zum zweiten Mal seinen 6. Online-Dialog! Das Thema: „Herausforderung sinkender Studierendenzahlen – Nur eine Frage des Marketings?“

Weil das Interesse so groß war und aufgrund einer technischen Begrenzung nicht alle Interessierten beim ersten 6. Online-Dialog dabei sein konnten, führt CHE Consult ihn ein weiteres Mal durch.

Nutzen Sie das Austauschforum, um mit Kolleg*innen anderer Hochschulen über die Herausforderung sinkender Studierendenzahlen zu diskutieren. Sie sind eingeladen zu unserem Online-Dialog „Veränderungen in der Hochschullandschaft“ per Zoom am 31. Juli 2023, 15 bis 16.30 Uhr.

Zu Beginn stellt Ihren unser Senior Consultant Dr. Lukasz Hill aktuelle Zahlen und Thesen zum Thema vor. Danach betrachten wir anhand von Good-Practice-Beispielen, wie das Thema angegangen werden kann. Anschließend freuen wir uns auf eine angeregte Diskussion und Austausch mit Ihnen. Weitere Informationen und Anmeldung

 

Jetzt anmelden! 6. Online-Dialog

CHE Consult organisiert seinen 6. Online-Dialog! Das Thema: „Herausforderung sinkender Studierendenzahlen – Nur eine Frage des Marketings?“

Nutzen Sie unser Austauschforum, um mit Kolleg*innen anderer Hochschulen über die Herausforderung sinkender Studierendenzahlen zu diskutieren. Sie sind eingeladen zu unserem Online-Dialog „Veränderungen in der Hochschullandschaft“ per Zoom am 17. Juli 2023, 14 bis 15 Uhr.

Zu Beginn stellt Ihren unser Senior Consultant Dr. Lukasz Hill aktuelle Zahlen und Thesen zum Thema vor. Danach betrachten wir anhand von Good-Practice-Beispielen, wie das Thema angegangen werden kann. Anschließend freuen wir uns auf eine angeregte Diskussion und Austausch mit Ihnen. Weitere Informationen und Anmeldung