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Neues Vermarktungskonzept für das DHBW CAS
27 Juni 2026
Das DHBW Center for Advanced Studies (CAS), die zentrale Einrichtung für wissenschaftliche Weiterbildung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, hat gemeinsam mit CHE Consult und BMVK Consulting ein Projekt zur strategischen Weiterentwicklung seiner Marktbearbeitung erfolgreich abgeschlossen. Ziel war es, die Vermarktungsstrukturen zu analysieren und weiterzuentwickeln, um das Potenzial des Weiterbildungsangebots künftig noch gezielter auszuschöpfen.
Im Projekt übernahm CHE Consult die Analyse des Marktumfelds und der strategischen Ausgangslage. Dazu gehörten eine Marktanalyse, die Untersuchung der bestehenden Vermarktungsstrukturen gemeinsam mit BMVK Consulting sowie eine SWOT-Analyse zur systematischen Bewertung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Die Ergebnisse dienten als Grundlage für die Entwicklung eines zukunftsorientierten Vermarktungskonzepts.
Die Analysen bestätigten die starke Marktposition des DHBW CAS und die hohe Attraktivität seines Weiterbildungsangebots. Gleichzeitig wurden Ansatzpunkte identifiziert, um Marketing, Vertrieb und Studienberatung stärker miteinander zu verzahnen und Studieninteressierte vom ersten Kontakt bis zur Immatrikulation gezielter zu begleiten. Daraus entstand ein integriertes Vermarktungskonzept sowie eine strategische Roadmap mit zwölf Handlungsfeldern, die konkrete Maßnahmen für die kurz-, mittel- und langfristige Umsetzung beschreibt.
Das Projekt reiht sich in eine Reihe von Beratungsaufträgen ein, mit denen CHE Consult Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen bei der strategischen Weiterentwicklung ihrer Angebote unterstützt. Die Zusammenarbeit mit dem DHBW CAS verdeutlicht, wie fundierte Marktanalysen, die Bewertung bestehender Strukturen und eine klare Umsetzungsplanung dazu beitragen können, wissenschaftliche Weiterbildung erfolgreich am Markt zu positionieren und zukunftsfähig auszurichten.

Studienorientierung verstehen – Studierende von morgen gewinnen
16 Juni 2026
Am 12. Juni 2026 hat CHE Consult gemeinsam mit Zeit Advise eine Fachveranstaltung auf dem GLS Campus in Berlin durchgeführt. Rund 30 Hochschulvertreter*innen kamen zusammen, um sich intensiv mit aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Studienorientierung auseinanderzusetzen.
Im Fokus der Veranstaltung stand die Frage, wie Studieninteressierte heute ihre Entscheidung treffen und wie Hochschulen ihre Angebote sowie ihre Kommunikation darauf ausrichten können.
Den Auftakt bildeten zwei Impulsvorträge zu:
- Entscheidungsprozessen und zentralen Einflussfaktoren bei der Studienwahl
- aktuellen Dynamiken im Hochschulmarkt
Im anschließenden interaktiven Teil arbeiteten die Teilnehmenden in zwei Werkstätten:
Studierendenmarketing: Zielgruppenkommunikation mit Wirkung
Anhand eines Praxis-Case wurde erarbeitet, wie Hochschulen ihre Botschaften zielgruppengerecht und personaorientiert gestalten können.
Studiengangsgestaltung: Studiengänge neu denken
Hier stand die Frage im Mittelpunkt, wie Studienangebote weiterentwickelt werden können, um Attraktivität, Passung und Studienerfolg zu stärken.
Die Ergebnisse wurden abschließend gemeinsam reflektiert und diskutiert. Die Veranstaltung bot Raum für Austausch, Perspektivenvielfalt und konkrete Impulse für die Praxis.

Studierende gewinnen in St. Pölten
26 Mai 2026
Die New Design University Privatuniversität GesmbH (NDU) in St. Pölten stand vor der Herausforderung, ihre Maßnahmen zur Studierendengewinnung weiterzuentwickeln und ausgewählte Studienprogramme strategisch zu überprüfen. Mag. Johannes Zederbauer, Prorektor und Geschäftsführer der NDU, beauftragte CHE Consult mit einer entsprechenden Beratung.
Das aufgesetzte Projekt gliederte sich in zwei Module. Im ersten Modul führte das Team von CHE Consult einen Benchmark-Check für drei Studienprogramme der NDU durch. Für jedes Studienprogramm wurden jeweils zwei vergleichbare Studiengänge anderer Hochschulen identifiziert und anhand definierter Kriterien analysiert. Der Vergleich erfolgte kriteriengestützt in den Bereichen „Studium und Lehre“ sowie „Ressourcen und Infrastruktur“. Ergänzend wurden Dokumentenanalysen und umfangreiche Online-Recherchen durchgeführt.
Im zweiten Modul lag der Fokus auf der internationalen Studierendengewinnung. Dafür kamen unter anderem das Datenvisualisierungstool „DaViT“ von CHE Consult sowie vertiefende Recherchen in statischen Daten mit internationalem Studierendenbezug zum Einsatz. Regelmäßige Abstimmungen mit den Hochschulverantwortlichen ermöglichten es, Zwischenergebnisse einzuordnen und die Analysen eng an den strategischen Fragestellungen der Hochschule auszurichten.
Im Ergebnis erhielt die NDU zwei ausführliche Ergebnisberichte mit konkreten Handlungsempfehlungen.
- Der Benchmark-Check lieferte eine strukturierte Grundlage, um Stärken und Entwicklungspotenziale der betrachteten Studienprogramme sichtbar zu machen. Vergleichbare Lösungen anderer Hochschulen dienten als Orientierung für die Weiterentwicklung von Studienangeboten, Ressourcen und Infrastruktur.
- Hinsichtlich internationaler Studierendengewinnung erhielt die NDU datenbasierte Einblicke in relevante Herkunftsmärkte mit belastbarem Studieninteresse potenzieller Bewerber*innen. Im Kontext dieses Projektmoduls wurde außerdem ermittelt, in welchem Maße die Etablierung eines vollständig englischsprachigen Studienprogramms zur internationalen Positionierung der Hochschule beitragen kann.
Mag. Johannes Zederbauer äußerte sich ausgesprochen positiv über die Arbeitsergebnisse von CHE Consult und sagte zu, das Beratungsunternehmen jederzeit weiterzuempfehlen.

Konzept für das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz
21 März 2025
Als das Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz die Notwendigkeit erkannte, den Brand- und Katastrophenschutz im Land neu aufzustellen, hat es CHE Consult mit der konzeptionellen Vorarbeit beauftragt. Ziel war es, eine tragfähige Organisationsstruktur für das neue Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) zu entwickeln, die aktuelle und zukünftige Herausforderungen berücksichtigt.
Jens Engelke, Principal Consultant, und Franziska Bröker, seinerzeit Consultant bei CHE Consult, starteten mit einer tiefgehenden Analyse bestehender Strukturen und Prozesse. Dabei arbeiteten sie eng mit Expert*innen aus Verwaltung und Fachkreisen zusammen, um die Anforderungen an das neue Amt zu bestimmen. Sie führten Benchmark-Analysen durch, um bewährte Praktiken anderer Einrichtungen auf nationaler und internationaler Ebene einzubeziehen, und definierten Aufgabencluster. Diese umfassten strategische Notfallplanung, operatives Lage- und Krisenmanagement sowie die infrastrukturelle und technische Ausstattung des Amtes. Die Notwendigkeit eines modernen Lagezentrums, das rund um die Uhr arbeitet und eng mit den Integrierten Leitstellen sowie nationalen und internationalen Partnern vernetzt ist, identifizierten sie als essenziell.
Auf Basis der durchgeführten Arbeiten hat das Team von CHE Consult ein ausführliches Gutachten erstellt. Darin haben die Consultants klare Handlungsoptionen für die geografische Verteilung der Organisationseinheiten des Landesamts beschrieben, um eine effektive Zusammenarbeit mit den Kommunen sicherzustellen. Bis 2030 haben sie außerdem spezifische Raum- und Infrastrukturbedarfe definiert, darunter Arbeitsplätze, Unterkünfte, Kantinenplätze sowie spezialisierte Übungs- und Schulungseinrichtungen. Darüber hinaus haben sie einen schrittweisen Personalaufbau empfohlen, der die Leistungsfähigkeit des Amtes kontinuierlich steigern soll.
Durch diese durchdachte und wissenschaftlich fundierte Arbeit im Jahr 2023 konnte eine effiziente und zukunftsweisende Behördenstruktur geschaffen werden, die reibungslose Abläufe und eine optimierte Verwaltung ermöglicht. Das neue Landesamt wurde Anfang 2025 offiziell gegründet und ist nun gut aufgestellt, um den Brand- und Katastrophenschutz der Bevölkerung in Rheinland-Pfalz nachhaltig zu stärken.

Studie zur Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit an Hochschulen
17 März 2025
Im Auftrag des Hochschulforums Digitalisierung hat CHE Consult die „Explorative Studie zur strategischen Verzahnung Digitalisierung und Nachhaltigkeit“ durchgeführt. Sie untersucht, wie Hochschulen beide Transformationsfelder strategisch verknüpfen und umsetzen.
Anhand von Expert*inneninterviews mit Hochschulleitungen sind die Autorinnen Anna Gehlke und Dr. Ingeborg Lasser zentralen Fragen nachgegangen:
- Welche Organisationsstrukturen fördern eine nachhaltige digitale Transformation?
- Wie lassen sich Digitalisierung und Nachhaltigkeit in Studium und Lehre integrieren?
- Wo entstehen Zielkonflikte, z. B. zwischen Ressourcenschonung und technologischer Entwicklung?
Die beiden Senior Consultants bei CHE Consult haben festgestellt, dass einige Hochschulen bereits auf Twin-Transformation-Ansätze setzen, bei denen Digitalisierung und Nachhaltigkeit als eng verbundene Entwicklungen betrachtet werden. Dies ermöglicht Synergien, beispielsweise durch den Einsatz digitaler Technologien zur Optimierung des Ressourcenverbrauchs. Dennoch hat sich im Rahmen der Untersuchung auch gezeigt, dass viele Hochschulen noch vor der Herausforderung stehen, beide Themen stärker zu koordinieren, da sie oft in getrennten Verantwortungsbereichen verankert sind.
Die Studie bietet eine strukturierte Bestandsaufnahme aktueller Strategien und zeigt, wie Hochschulen Digitalisierung und Nachhaltigkeit strategisch und operativ miteinander verzahnen. Sie macht deutlich, dass die Verknüpfung beider Themen an Bedeutung gewinnt und Hochschulen individuelle, auf ihre Rahmenbedingungen abgestimmte Lösungen entwickeln. Damit leistet die Studie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung nachhaltiger digitaler Hochschulstrategien.

Machbarkeitsstudie Vision Campus Corvey
12 Februar 2025
Im April 2024 wurde im Rahmen eines interdisziplinären Projekts eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um das Potenzial des UNESCO-Weltkulturerbes Corvey als innovativen Campus mit wirtschaftlicher Vernetzung zu untersuchen. Die Corvey gGmbH, der Kreis Höxter, das Land NRW, die Stadt Höxter, die Sparkasse Höxter, die TH OWL, die Volksbank Brakel und die Volksbank OWL haben die Machbarkeitsstudie finanziert. Als eines der an der Studie beteiligten Unternehmen hat CHE Consult gemeinsam mit rheform GmbH und Büro Bergmann GmbH zentrale Aspekte wie Hochschulentwicklung, denkmalgerechte Nutzung sowie die infrastrukturellen und baulichen Voraussetzungen analysiert.
Die Studie hat ergeben, dass bauliche Einschränkungen infolge des Denkmalschutzes und eine begrenzte infrastrukturelle Anbindung den Standort vor erhebliche Herausforderungen stellen. Insbesondere konnten realistische Perspektiven zur Erhöhung der Studierendenzahlen und zur Ansiedlung weiterer Unternehmen nicht bestätigt werden.
Bernd Klöver, Geschäftsführer von CHE Consult: „Die Prognosen für die Studierendenzahlen sowohl für bestehende als auch potenzielle neue Studiengänge sind teilweise äußerst gering. Dies ist vor allem auf eine geringe Attraktivität des Standorts zurückzuführen. Diese mangelnde Attraktivität, insbesondere die infrastrukturelle Anbindung, wirkt sich bedauerlicherweise auch auf die Potenziale für einen ‚Science2Business-Standort aus. Aus der Unternehmensbefragung und den Einzelinterviews geht hervor, dass eine ausreichende Ansiedlung von Unternehmen nicht gewährleistet werden kann.“
Die gewonnenen Erkenntnisse liefern nun eine fundierte Grundlage für die TH OWL und ihre Projektpartner*innen, um zu erörtern, wie ein zukunftsweisendes Nutzungskonzept in Höxter aussehen kann. Die Standortanalyse zeigt, wie durch eine sorgfältige Prüfung aller relevanten Parameter wertvolle Entscheidungsgrundlagen geschaffen werden können – eine wichtige Voraussetzung für nachhaltige Entwicklungskonzepte im Hochschulbereich.

Eine Analyse der Metropole Hamburg
03 Februar 2025
CHE Consult hat für die Initiative „Hamburg Vor Zur Welt“ eine Studie zum Standort Hamburg durchgeführt. Sie zeigt, dass Hamburg im Vergleich mit anderen europäischen Metropolregionen in zentralen Bereichen häufig schlechter abschneidet.
Laut unserer Studie verzeichnet der Hamburger Hafen sinkende Umschlagszahlen, und die Investitionen in Forschung und Entwicklung bleiben hinter anderen Metropolregionen zurück. Auch der Anteil der MINT-Fächer an den Hamburger Universitäten ist verhältnismäßig niedrig, und die Bruttowertschöpfung pro Einwohner*in fällt geringer aus. Insgesamt hat die Bedeutung des Standorts Hamburg in vielen Rankings abgenommen.
Die neue Initiative fordert Hamburg nun dazu auf, seine Potenziale zu nutzen und die Stadt als führendes Zentrum für Wissenschaft, Innovation und Wirtschaft neu zu definieren. Aus unserer Studie lassen sich folgende Handlungsempfehlungen formulieren:
- Förderung von Forschung und Entwicklung: Die Investitionen in Forschung und Entwicklung müssen deutlich erhöht werden, um die Produktivität zu steigern.
- Etablierung und Förderung neuer Wirtschaftscluster: Die Ansiedlung von neuen forschungs- und produktivitätsintensiven Unternehmen sollte gefördert werden.
- Verbesserung des Wissenstransfers: Der Wissenstransfer zwischen öffentlicher Forschung und Unternehmen muss verbessert werden.
- Stärkung der Startups: Die Rahmenbedingungen für Startups müssen verbessert werden, um die Gründungstätigkeit zu fördern.
- Ausbau der Hochschulen: Die Hochschulen, insbesondere die Technische Universität Hamburg-Harburg, müssen ausgebaut werden, um die Wissensbasis zu stärken und zukünftige Fachkräfte zu sichern.
- Internationalisierung der Hochschulen: Die Internationalisierung der Hochschulen muss vorangetrieben werden, um die Stadt für internationale Studierende und Wissenschaftler*innen attraktiver zu machen.
- Verbesserung der Lebensqualität: Die Lebensqualität in der Stadt muss durch Investitionen in Bildung, Umgestaltung der Verwaltung und Sicherung von bezahlbarem Wohnraum verbessert werden.
- Ausbau der Verkehrsinfrastruktur: Die Verkehrsinfrastruktur muss verbessert werden, um die Anbindung der Stadt an den Rest der Welt zu verbessern.

Recht als Rahmen für Digitalisierung
14 Oktober 2024
In einem Artikel für die „DUZ“ berichten die Senior Consultants Anna Gehlke und Dr. Ingeborg Lasser über die gemeinsame Verantwortung von Politik und Hochschulen, einen rechtlichen Rahmen für die weitere Digitalisierung in Lehre und Studium zu schaffen und regelmäßig an aktuelle Entwicklungen anzupassen. Der Artikel basiert auf einer Fallstudie, die CHE Consult für das Hochschulforum Digitalisierung durchgeführt hat.
Die Studie widmete sich der Frage, welche landespolitischen Rahmenbedingungen aus Sicht von fünf Hochschulleitungen die Digitalisierung von Studium und Lehre hemmen oder behindern. Dabei wurde deutlich, dass es meist nicht der konkrete Wortlaut bestimmter Regelungen ist, der für die Hochschulen herausfordernd ist, sondern eher Unsicherheiten bei der praktischen Umsetzung.
Schwierigkeiten gibt es insbesondere bei der Auslegung des Datenschutzrechts und bei Regelungen zu digitalen Prüfungen.
Als mögliche Lösungen werden vorgeschlagen:
- Klare Begriffsbestimmungen und Handlungsempfehlungen auf Landesebene, um eine einheitliche Umsetzung zu erleichtern
- Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Datenschutz und Urheberrecht unter Einbeziehung von Experten
- Nutzung des Ermessensspielraums durch Hochschulleitungen, um interne Ordnungen zur Anrechenbarkeit digitaler Formate zu schaffen
- Anpassung der Prüfungsordnungen an digitale Lehrmethoden mit klaren Richtlinien
- Systematische Klassifizierung digitaler Lehrformate und Berücksichtigung bei der Lehrverpflichtung
- Kooperation zwischen Hochschulen, z.B. durch gemeinsame IT-Ressourcen und Datenschutzbeauftragte
Insgesamt zeigt sich, dass eine enge Zusammenarbeit und klare Regelungen auf Landes- und Hochschulebene unerlässlich sind, um die Chancen der Digitalisierung in der Hochschulbildung voll auszuschöpfen.

Strategie für die Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
11 Oktober 2024
Die Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum (kurz: HSF Meißen) hat CHE Consult damit beauftragt, ein strategisches Konzept zu entwickeln. Zu dem Auftrag zählte die eigenständige Konzeption, Begleitung und Moderation des Projekts sowie die Erstellung von konkreten Umsetzungsvorschlägen.
Die HSF Meißen ist eine Einrichtung des Freistaates Sachsens und bereitet Studierende auf die künftigen Aufgaben in der öffentlichen Verwaltung und Justiz vor. Zudem ist die HSF Meißen die zentrale Fortbildungseinrichtung für die Bediensteten des öffentlichen Dienstes in Sachsen. Angesichts aktueller Herausforderungen und Entwicklungen wurde ein Strategieprozess zur Zukunft der HSF Meißen als zentralem Ausbildungs- und Fortbildungsstandort für die Verwaltung in Sachsen angestoßen. CHE Consult wurde mit der Erstellung eines strategischen Konzepts für die HSF Meißen beauftragt.
In der ersten Projektphase führte das Team von CHE Consult eine umfassende Analyse durch. Es untersuchte die aktuelle Position der HSF Meißen im externen Umfeld und ermittelte ein idealtypisches Kompetenzprofil für Bedienstete in der sächsischen Verwaltung im Jahr 2035. Nach der Präsentation und Diskussion der Zwischenergebnisse legte das Team einen detaillierten Zwischenbericht vor.
In der zweiten Projektphase entwickelte CHE Consult strategische Vorschläge zur Weiterentwicklung des Studien- und Fortbildungsbetriebs der HSF Meißen. Dabei formulierte das Team zukunftsorientierte Handlungsoptionen, die mögliche Restriktionen berücksichtigten. Abschließend präsentierte CHE Consult die Ergebnisse und erstellte das strategische Konzept. Es enthält 15 strategische Handlungsempfehlungen und liefert klare Anregungen für ihre kurz-, mittel- und langfristige Umsetzung. Sowohl die Rektoratsmitglieder als auch der Strategiebeitrat zeigten sich von dem Konzept überzeugt und nahmen es einstimmig ab. Ab sofort bietet es somit die solide Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Institution.
„Die praxisorientierten und zugleich weit vorausblickenden Handlungsempfehlungen von CHE Consult sind von hohem Wert für die weitere strategische Ausrichtung unserer Hochschule sowie unseres Fortbildungszentrums“, sagt Prof. Dr. Samia Härtling, Prorektorin für Lehre und Forschung der HSF Meißen. „Die erfahrungsbasierte, flexible und effiziente Arbeitsweise von CHE Consult hat sich kontinuierlich als zielführend erwiesen. So konnten die nächsten anzugehenden Schritte mit unseren Partnern einvernehmlich antizipiert werden.“
Um die strategischen Handlungsempfehlungen zu entwickeln, setzte das Team von CHE Consult im Projektverlauf verschiedene Methoden ein. Dazu gehörten die Datenanalyse mithilfe des eigens entwickelten Datenvisualisierungstools DaViT und die Analyse hochschulischer Wettbewerber sowie nicht-hochschulischer Anbieter von Fort- und Weiterbildungen in Sachsen. Zudem kam eine Kompetenzmatrix zum Einsatz, die auf 52 Einzelkompetenzen basiert und zahlreiche Quellen einbezieht. Ergänzend führte das Team Interviews mit externen Expert*innen, moderierte Workshops mit Lehrkräften, Mitarbeitenden, Studierenden und Absolvent*innen der HSF Meißen und stimmte sich regelmäßig mit dem Strategiebeirat und dem Projektteam ab.

Teamcoaching-Workshop für Rektoratskommission
30 September 2024
Eine sächsische Hochschule hat CHE Consult damit beauftragt, die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb einer Rektoratskommission zu verbessern. Jens Engelke, Principal Consultant bei CHE Consult, führte eine Analyse und gezielte Teamcoaching-Maßnahmen durch, die darauf abzielten, die Dynamik innerhalb der Gruppe nachhaltig zu optimieren.
Der erste Schritt bestand in der Auftragsabstimmung, um die genauen Anforderungen und Erwartungen der Hochschule zu klären. Daraufhin wurde ein strukturierter Fragebogen entwickelt, der als Grundlage für Einzelgespräche mit den acht Mitgliedern der Kommission diente. Diese Gespräche waren entscheidend, um individuelle Perspektiven und Herausforderungen der Mitglieder zu erfassen und potenzielle Konfliktfelder zu identifizieren.
Basierend auf den Erkenntnissen aus den Gesprächen konzipierte CHE Consult einen Teamcoaching-Workshop, der gezielt auf die identifizierten Kommunikations- und Kooperationsschwierigkeiten einging. Die Kommissionsmitglieder berichteten in einer Feedbackrunde zum Ende des Workshops, dass durch mehrere Vereinbarungen nicht nur die Zusammenarbeit, sondern auch die Kommunikation innerhalb des Teams zukünftig deutlich verbessert werden würde. Gemeinsam entwickelte Maßnahmen trügen außerdem dazu bei, konkrete Ansatzpunkte für die Schaffung eines gemeinsamen Selbstverständnisses hinsichtlich der Rolle der Kommission bei der Definition der Ausbildungsziele zu identifizieren.
Abgerundet wurde das Projekt durch ein Feedback-Gespräch mit der Auftraggeberin. Die positive Rückmeldung und die konstruktiven Vereinbarungen unterstreichen den Erfolg des Vorgehens und zeigen, wie wichtig zielgerichtete Teamcoaching-Methoden für eine erfolgreiche Gremienarbeit sind.
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