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05.03.2018

Konzept zur Personalentwicklung an der Hochschule Zittau/Görlitz

Die Hochschule Zittau/Görlitz will bis Ende Juni 2019 ein umfassendes Personalentwicklungskonzept erarbeiten. In der Konzeptentwicklung geht es darum, Handlungsfelder zu identifizieren und diese mit geeigneten Maßnahmen zu untersetzen. Dazu hat das Rektorat eine Kommission eingerichtet, deren Arbeit von Julia Klingemann von CHE Consult extern begleitet wird.

Der sächsische Hochschulentwicklungsplan 2025 sieht als übergreifendes Ziel vor, dass die Hochschulen des Landes eine flächendeckende Personalentwicklungsplanung erstellen. Erwartet werden hinreichend flexible und international anschlussfähige Grundstrukturen für die verschiedenen Karriereziele und -phasen. Entwicklungsperspektiven außerhalb wie innerhalb der Hochschule sollen früh aufgezeigt werden. Es sollen geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden, um qualifiziertes Personal dauerhaft zu binden.


In einem ersten Schritt hat CHE Consult einen Auftaktworkshop begleitet und die Hochschule unterstützt, übergreifende Ziele zusammenzustellen. Beteiligt waren alle Dekane, Direktoren zentraler Einrichtungen und die Dezernenten der Hochschulverwaltung. „Für das Gesamtvorhaben ist es wichtig, sicherzustellen, dass die Führungskräfte und Verantwortungsträger(innen) den Prozess aktiv mitgestalten, da sie es sein werden, die später die Umsetzung gestalten und mit Leben füllen“, erklärt Projektleiterin Julia Klingemann.

 
Der Workshop diente unter anderem dazu, den Teilnehmer(inne)n die Möglichkeit zu geben, der Kommission Personalentwicklung Hinweise und Empfehlungen zu geben: Was wird aus Ihrer Sicht die Entwicklung und Umsetzung des Personalentwicklungskonzepts hemmen und was befördern? Welche Rolle sollten die Führungskräfte im Rahmen der Personalentwicklung an der Hochschule Zittau/Görlitz übernehmen? Ausgehend von einem Überblick zum Status der aktuellen Personalentwicklung wurden zudem Stärken und Schwächen der bisherigen Personalentwicklungsinstrumente und -hilfestellungen identifiziert.


Nachfolgend wurde ein Zeitplan erarbeitet, der u.a. die Reflexion des Arbeitsstands des Personalentwicklungskonzeptes mit den Gremien der akademischen Selbstverwaltung und den Mitarbeitervertretungen sowie der Gleichstellungsbeauftragten enthält. Es wurden Festlegung von Aufgaben und Aufgabenpakte definiert. Im Herbst 2018 wird es einen weiteren Workshop mit den Führungskräften geben, der dem Austausch über den dann vorliegenden Entwurf des Personalentwicklungskonzeptes vorbehalten ist. Das finale Konzept soll im Februar 2019 nach einer Beratung im Senat durch das Rektorat beschlossen werden.

Ansprechpartner

Lars Hüning+49 30 2332267-56E-Mail schreiben