12.11.2014

InHoPe-Beirat diskutiert erste Befragungsergebnisse in Berlin

Das Projektteam hat die ersten Ergebnisse der Befragung des nicht-wissenschaftlichen Hochschulpersonals zum Thema Internationalisierung dem Projektbeirat vorgestellt. InHoPe ist ein exploratives Forschungsprojekt, das vom BMBF gefördert wird. Untersucht wird über drei Jahre, welchen Beitrag das nicht-wissenschaftliche Personal zur Internationalisierung leistet und leisten kann. Die erste Befragungsrunde hat CHE Consult mit hoher Beteiligung der Zielgruppe und der Hochschulen im Herbst durchgeführt. Über 5.000 Personen und 70 Hochschulen haben geantwortet.

„Wir sind sehr froh über den hohen Rücklauf, den wir erzielen konnten“, erklärt Projektleiter Uwe Brandenburg. „Er bietet uns eine sehr gute Grundlage für die Darstellung der Ist-Situation und erste Analysen.“ Die dabei zunächst gewonnenen Ergebnisse hat das Projektteam heute dem wissenschaftlichen Beirat des Projektes vorgesellt und mit den Expertinnen diskutiert. Dem Beirat gehören an: Dr. Gabriele Althoff, Leiterin der Internationalen DAAD-Akademie, Prof. Dr. Daniela Gröschke, Juniorprofessorin für Interkulturelle Personal- und Organisationsentwicklung, Dr. Ursula Hans, Leiterin des International Office der HU Berlin, Marijke Wahlers, Leiterin der Internationalen Abteilung der Hochschulrektorenkonferenz und Heike Wieland, Bereichsleiterin Personalentwicklung an der TU Berlin.

Für den Termin wurden die Zusammenhänge bzw. die Unterschiede zwischen den Hochschulcharakteristika und den Tätigkeiten auf Mitarbeiterebene mit verschiedenen, im Survey erhobenen Einstellungen untersucht. „Das Besondere unseres methodischen Ansatzes ist es, dass wir Zusammenhänge zwischen Fakten, Eigenschaften und Einstellungen herstellen“, erläutert Uwe Brandenburg. Dabei stößt das Projektteam auf signifikante Unterschiede. Zum Beispiel weicht das Antwortverhalten der großen Universitäten von demjenigen kleinerer Universitäten und anderer kleinerer Hochschulen ab. „Im weiteren Verlauf der Untersuchung geht es darum, diese Auffälligkeiten weiter aufzuklären und Wirkungsweisen zu beschreiben.“

Erste Befunde zeigen unter anderem auch, dass Mitarbeiter(innen), die an Internationalisierungsmaßnahmen wie Sprachkursen, interkulturellen Trainings oder einem Austausch teilnahmen, eine höhere Verbundenheit zu ihrer Hochschule zeigen. Auch das Tätigkeitsfeld hat einen direkten Einfluss auf die Verbundenheitswerte: Mitarbeiter(innen) aus Arbeitsfeldern wie dem International Office oder der Zulassungsstelle zeigen signifikant höhere Verbundenheitswerte mit ihrer Hochschule als solche aus eher internationalisierungsfernen Bereichen.

Das InHoPe-Projekt läuft über drei Jahre. Die nächste Projektphase ist der weiteren Auswertung der ersten Befragungsrunde gewidmet. Die Erkenntnisse werden in ein Online-Panel einfließen, wo sie mit Interessierten Vertreter(innen) der Zielgruppe diskutiert werden können. Wer sich dafür interessiert, kann sich unter www.inhope-studie.de im Panel registrieren. Für die Jahre 2015 und 2016 sind zwei weitere Befragungsrunden geplant.

Ansprechpartner

Lars Hüning+49 30 2332267-56E-Mail schreiben