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07.12.2016

Hochschulforum Digitalisierung: Den Wandel weiterdenken

Das Hochschulforum Digitalisierung geht in die Endphase. In den letzten drei Jahren wurden auf der Plattform die vielfältigen Einflüsse der Digitalisierung auf die Hochschulen – insbesondere auf die Hochschullehre – diskutiert und die kommenden Entwicklung perspektiviert. Die Arbeit wurde nun im Rahmen des Abschlussberichtes sowie der Abschlusskonferenz vorgestellt.

Auf der Abschlusskonferenz am 1. Dezember in Berlin wurden Handlungsempfehlungen für Bildungspolitik und Hochschulen mit Bezug auf die Integration von digitalen Lerninnovationen vorgestellt. Zudem ging es darum, Perspektiven für die weitere Entwicklung aufzuzeigen: Sowohl die politischen Rahmenbedingungen als auch die Weiterentwicklung von Innovationskulturen an deutschen Hochschulen wurden diskutiert. Die Podien waren hochkarätig besetzt. Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hielt eine Keynote zur Bedeutung des digitalen Wandels für das deutsche Hochschulsystem. Die Ministerin kündigte in ihrer Rede die Fortsetzung des Projektes an.


Die Expert(inn)en des Hochschulforums Digitalisierung betonen in ihrem Abschlussbericht, es sei wichtig, dass die Hochschulen die Digitalisierung strategisch nutzen, denn sie verändere die Hochschullehre nachhaltig, ebenso wie die Studien- und Lehrorganisation. Der Prozess des digitalen Wandels betreffe zudem alle Akteure und müsse in den Hochschulen – aber auch von der Politik –aktiv gestaltet werden.


Das Hochschulforum Digitalisierung wird gemeinsam vom Stifterverband, dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz getragen. Ronny Röwert von CHE Consult, Koordinator der Themengruppe „Change Management und Organisationsentwicklung“, moderierte auf der Abschlussveranstaltung einen Workshop mit dem Titel „Genug digital experimentiert – Strategieoptionen und Strategieumsetzung“. Der Workshop hat die mit der Digitalisierung der Lehre verbundenen Optionen für die hochschulspezifische Profilstärkung und deren organisationspolitische Umsetzungskonsequenzen behandelt.


„Bisher geht eine intensive Nutzung digitaler Medien in Studium und Lehre auf das Engagement einzelner Lehrender zurück. Wir müssen nun dieses individuelle Engagement auf die Ebene des institutionellen Engagements heben“, betont Röwert. Eine hochschulweite Qualitätsverbesserung durch digitale Medien sei nur möglich, wenn Hochschulleitungen die Digitalisierung nicht als eine zusätzliche Herausforderung auffassen, sondern als Chance, bestehende Missionen, Ziele und Strategien besser bearbeiten zu können.


CHE Consult berät Hochschulen bei ihren Strategien für das digitale Zeitalter und den Konsequenzen für die hochschulspezifische Organisationsentwicklung.

 

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