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29.09.2017

Dropout reduzieren und Studienerfolg sichern

Die Gestaltung der Studieneingangsphase spielt eine immer größere Rolle in Hochschulen. Denn die zunehmende Heterogenität unter den Studienanfängern ist eine große Herausforderung. Die Frage welche Unterstützungsmöglichkeiten durch Lernmanagement Systeme erbracht werden, wurde auf einer Veranstaltung von CHE Consult und D2L (Desire2Learn) mit Gästen aus 26 Hochschulen diskutiert. Dabei konnte gezeigt werden, welche Chancen für digitale Lern- und Dialogangebote mit der Software Brightspace realisiert werden können. Die Veranstaltung fand in der Kanadischen Botschaft in Berlin statt.

In den vergangenen Jahren hat die Heterogenität der Studierendenschaft stark zugenommen. Dies stellt Hochschulen vor die Herausforderung, auf diese Entwicklung adäquat zu reagieren und vor allem in der Studieneingangsphase auf die unterschiedlichen Eingangskompetenzen der Studierenden einzugehen. Digitales Lernen bietet hier eine große Chance.


Durch die Nutzung von Lernmanagement Systemen können Hochschulen Lern- und Dialogangebote schaffen, die helfen, Schwundquoten zu senken und den Studienerfolg zu sichern. Lehrende können ihre Unterstützung an konkreten Bedürfnissen ausrichten und den Studierenden individuelle Lehrangebote machen. Unterschiedliche Lerntypen und Zugangsvoraussetzungen können durch differenzierte digitale Lernangebote optimiert werden.


„Wir freuen uns über das Interesse der Hochschulen an den Möglichkeiten einer Lernmanagement Software wie Brightspace, die international an vielen renommierten Hochschulen im Einsatz ist“, erklärt CHE Consult Geschäftsführer Christian Berthold. „An vielen Stellen scheint die Bereitschaft zu einer Weiterentwicklung zu wachsen. Professionelle Lernmanagement Software wird als Möglichkeit begriffen, Kernprobleme in der Lehre zu lösen.“


Das Programm umfasste eine Einordnung der Chancen digitaler Lernangebote zur Bewältigung von heterogenen Eingangskompetenzen. In einem Showcase konnte gezeigt werden, wie digitale Angebote einfach und effektiv von Lehrenden mit Brightspace erarbeitet und bereitgestellt werden können. Anschließend hat Erna Kotkamp den Prozess der Brightspace Einführung an der TU Delft vorgestellt, von der Auswahl des Systems über Change Management und Migration bis zur Implementierung von, Supportstrukturen. Abgerundet wurde das Programm durch einen Vortrag zum Thema „Datenbasiertes Studienerfolgsmanagement“. In der Pause hatten die Teilnehmer(innen) Gelegenheit eigene Ideen und Vorschläge einzubringen.


Nina Kunkel, Mitorganisatorin der Veranstaltung von D2L, freut sich auf eine weitere Zusammenarbeit mit interessierten Hochschulen. „Die Veranstaltung hat gezeigt, welche Probleme aktuell und zukünftig eine weitere Entwicklung der Hochschulen herausfordern. Ich freue mich darauf, mit Hochschulen daran zu arbeiten, individuelle Konzepte zu entwickeln, die die technischen Möglichkeiten von Brightspace berücksichtigen.“

 

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