Aus der Tagungsankündigung: „Soziale Vielfalt konstruktiv nutzen": So kann Diversity Management auch mit Blick auf die Hochschulen auf den Punkt gebracht werden. Es gilt, die Kompetenzen, Erfahrungen, sozialen und religiösen Prägungen sowie die Herkunft von Studierenden, Lehrenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wertzuschätzen und gezielt zu nutzen. Der oder die „typische" Studierende wird künftig nicht mehr zwangsläufig zwischen 18 und 20 Jahre alt sein, eine „klassische" gymnasiale Schulbildung mitbringen und aus einer Familie stammen, in der der Weg für ein Studium vorgezeichnet war. Zudem konkurrieren die Hochschulen künftig in einer globalen Welt des Wissens noch viel stärker um die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Dabei zählen nicht nur fachliche Kriterien. Denn zugleich sind die Hochschulen gefordert, sich auf Menschen einzustellen, die ein viel größeres Spektrum abbilden als bisher.
Die Niedersächsische Landesregierung tritt bei dem Kongress mit hochkarätigen Wissenschaftlern und Hochschullehrern, Praktikern aus der Wirtschaft und all denjenigen, die im Hochschulwesen engagiert sind, in einen Dialog. Es soll in den Impulsreferaten und Diskussionsforen darum gehen, wie Diversity Management die Hochschulen verändern kann und welche Impulse notwendig sind, damit diese Orte sind, an denen Talente entdeckt und die Chancen auf Bildung gefördert werden.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 13. Juni, 10.00 bis 17.00, in Hannover statt.
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