Im Hochschulpakt fehlen verglichen mit dem derzeitigen Planungsstand etwa 14,5 Milliarden Euro, um das zu erwartende Hoch an Hochschulzugangsberechtigten auch zu einem Studierenden- und Absolventenhoch machen zu können. Dies ist nicht nur volkswirtschaftlich wichtig, sondern auch eine Frage der Bildungsgerechtigkeit. Angesichts des Demographischen Wandels ist - über die Frage des Studierendenhochs hinaus - langfristig eine Erhöhung der Absolventenquote in Deutschland erforderlich. In diesem Kontext sind schon heute Weichenstellungen notwendig, die Weiterbildung und Lebenslanges Lernen fördern. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema muss auf unterschiedlichen Ebenen stattfinden. Die bundespolitischen Rahmenbedingungen sind ebenso relevant, wie die konkrete Landespolitik und die Entwicklungsstrategien von Hochschulen. Darüber hinaus sind internationale Entwicklungen zu berücksichtigen: hinsichtlich der Studierendenzahlen, der Mobilität und bildungspolitischer Szenarien. |