Im Rahmen der Hochschulprojekte zum demographischen Wandel sollen Fragen des Diversity Managements in den Hochschulen als strategische Option entwickelt werden. In der Universität Stuttgart wird das zu diesem Zeitpunkt auf die Frage konzentriert, wie der Anteil von Frauen auf Professorenstellen, in dem wissenschaftlichen Nachwuchs und in den Ingenieurwissenschaften generell erhöht werden kann. Dazu soll ein Masterplan zusammen mit der Universität entworfen werden.
Projektansatz
Es sind für das Projekt drei Schritte vereinbart: zunächst zwei Workshops auf der Leitungsebene mit Fakultäten zur Klärung der Strategie und der strategischen Maßnahmen, die aus einem Masterplan Gender folgen könnten im Hinblick auf die Personalentwicklung im wissenschaftlichen Bereich. Dabei sind einzelne Maßnahmen für die Leitungsebene zu entwickeln, die zügig zu einem messbaren Ergebnis führen können. Im zweiten Schritt geht es um die Beratung bei der Sicherung und Darstellung notwendiger Daten und der Auswertung im Berichtswesen, im dritten Schritt sollen die Maßnahmenkataloge, die an der Universität bereits entwickelt worden sind, kommentiert und ggf. ergänzt werden.
Projektinhalte
1. Daten zu Gender: Hierzu wurde ein Raster für die geeignete Datendarstellung für ein internes und externes Berichtswesen entwickelt.
2. Einschätzungen des wissenschaftlichen Nachwuchses: Hierzu wurden in Interviews mit Frauen und Männern in der Wissenschaft in der Phase der Promotion, der postdoc-Phase oder der Juniorprofessur die Problemlagen und Perspektiven weiblicher Wissenschaftskarrieren erkundet und zum Ausgangspunkt für einen Maßnahmenkatalog genommen. Die Analyse ist Bestandteil eines Gender-Konzepts.
3. Mitwirkung Gender Konzept: Die Erstellung einer neuen Textfassung wurde unterstützt unter Berücksichtigung der erarbeiteten Grundlagen aus den Teilprojekten.
Ergebnisse
Der Abschlussbericht liegt der Universität vor, ist aber nicht öffentlich zugänglich.